Presse

REZENSION BEI AMAZON                 von lebenslangeslesen

Die Perlstrickerin. Ein historischer Roman

von Iris Other  26. März 2020

Taschenbuch
12,95 €

Rezension aus Deutschland vom 1. Mai 2020

Das ist endlich mal wieder ein Schmöker, den man gern in zwei Nächsten durchliest. Einfühlsam begibt sich die Autorin auf die Spuren einer jungen Frau, die am Rande der Schwäbischen Alb gelebt hat und die damals beliebte Handarbeitskunst des Perlstrickens perfektioniert. Als kleine Arbeiterin beginnt sie in der Not nach dem 1. Weltkrieg, für sich und die Mutter Unterhalt zu verdienen. In Göppingen findet sie ihr Glück, allerdings ist der Weg dorthin steinig. Enttäuschungen und Mutlosigkeit gehören zum Aufstieg. Wer denen nicht standhalten kann, wird es nicht schaffen, dauerhaft Erfolg zu haben. Cilly ist so eine, die keine harte Arbeit scheut und erst langsam ihre Fähigkeiten entdeckt. Schließlich übernimmt sie die Leitung des Unternehmens, das die hübschen, eleganten und wertvollen Handtaschen sogar in die Vereinigten Staaten exportiert. Und als sich die Mode verändert, setzt unsere Cilly geschickt und erfolgreich auf ein neues Pferd.

 


Iris Other erzählt diese Geschichte so sensibel, dass man gern der Protagonistin durch ihre schwere Zeit folgt. Oft zögert sie, dann nimm sie allen Mut zusammen, muss auch über den eigenen Schatten springen. Dafür wird sie schließlich nicht nur materiell belohnt. Sie findet auch die Liebe ihres Lebens – aber natürlich nicht auf direktem Weg. Hat sie doch ganz eigene und für damalige Verhältnisse sehr moderne Vorstellungen von Ehe.

 

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Gründergeist und Zusammenhalt

Die Reutlingerin Iris Other greift in ihrem Roman »Die Perlstrickerin« auf historische Hintergründe zurück

 

https://www.gea.de/neckar-alb/kultur-in-der-region_artikel,-gr%C3%BCndergeist-und-zusammenhalt-_arid,6263336.html

leider nur für ABO-Leser                                             
                                                  O

 

SWP Göppingen Geislingen/LOKALE KULTUR  Samstag, 25. April 2020

 

Ein Zeitungsartikel brachte sie auf die Idee

 

Roman Iris Other spürt in „Die Perlstrickerin“ einem Handwerk nach, das einst in Göppingen Hochkonjunktur hatte.

Göppingen. Es ist die Zeit, als unverheiratete Frauen noch Fräuleins hießen. Als Unternehmer dicke Zigarren rauchten und eine Fahrt in einem Automobil einem Abenteuer glich. In dieser Zeit – wenige Jahre nach Ende des Ersten Weltkriegs – lebt Cilly Linnemann in Göppingen. Ihr Vater ist gestorben, ohne sein Einkommen drohen Cilly, ihrer Mutter und den beiden Schwestern Armut und Hunger. Da wird Cilly – man schreibt das Jahr 1922 – auf eine Mode-Erscheinung aufmerksam, die in Amerika Hochkonjunktur hat und in Göppingen hergestellt wird: Perltaschen und Perlbeutel. Das gefragte Accessoire reicher Amerikanerinnen besteht aus Tausenden kleiner Perlen. Diese werden einzeln nach exakter Farbvorgabe auf Seidenfäden aufgefädelt und dann gestrickt. Pro Masche eine Perle. Cilly beherrscht dieses Handwerk bald so gut, dass sie sich damit sogar selbstständig macht und Erfolg hat.

Es ist die Reutlinger Autorin Iris Other, die in ihrem Historienroman „Die Perlstrickerin“ diesem heute fast vergessenen Handwerk nachspürt. Anhand ihrer Hauptdarstellerin Cilly, eigentlich Cäcilie Linnemann, lässt die gebürtige Hannoveranerin nicht nur die Faszination dieser feinmotorischen Kunst lebendig werden, sondern auch den Charme der 1920er Jahre – genauso wie Rollenklischees und Probleme dieser Ära.

Mit der Kuratorin gesprochen
„Es war ein Artikel in einer Tageszeitung zu einer Ausstellung im Göppinger Museum Storchen, der mich auf diese Idee gebracht hat“, berichtet Iris Other. Sie begann zu recherchieren und unterhielt sich unter anderem mit der Initiatorin der Museums-Ausstellung, Sabina Schürenberg. Die Handlung im Buch sei durchweg fiktiv, sagt sie, aber dennoch gebe es einiges, das alteingesessene Göppinger wiedererkennen werden. Wie etwa Cillys Arbeitgeber Johann Häcker, der sich auf Johannes Härter bezieht, oder Cilly späterer Ehemann Karl Seifried, der eigentlich Karl Seyfang hieß und in Dürnau die Glasfabrik gründete, die unter dem Namen „Gral-Glas“ bekannt wurde.                                                                                                                         Claudia Burst
Info Iris Other: Die Perlstrickerin, Verlag Oertel+Spörer, Taschenb.,
255 Seiten, 12,95 €, ISBN-Nr: 978-3-96555-049-0.

 

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GEA 21.August 2013

Leseabend - Ferienaktion des Eninger Heimat- und Geschichtsvereins für Daheimgebliebene kommt gut an

Literatur an lauschigen Orten

VON CHRISTOPH B. STRÖHLE

ENINGEN. Kräutermärchen, autobiografische Texte, Gedichte auf Schwäbisch und Hochdeutsch, Texte zum Nachdenken und zum Schmunzeln: Die literarische Vielfalt hätte beim Leseabend des Eninger Heimat- und Geschichtsvereins am Samstag kaum größer sein können. Dabei wurden an vier lauschigen Plätzen ganz unterschiedliche Akzente gesetzt....

....Erinnerung an die Schafwäsche

Den Zuhörern blieben danach zehn Minuten, sich an den nächsten Ort, zur nächsten 20-minütigen Lesung zu begegeben, zur Remise im Heimatmuseum etwa, wo das Forum Literata Eningen eigene Texte vorstellte. Zwischen Ausstellungsstücken wie antiken Pflügen, Sensen und Milchkannen sowie der Nachbildung eines Pferdes lenkte Brigitte Hagmeier den Blick auf die Schafwäsche vor der Schur, wie sie sie in ihrer Kindheit auf dem Land bei Göppingen erlebt hat.
»Ich weiß, dass wir in den Wochen davor, wenn die Schafe noch von Weide zu Weide getrieben wurden, immer die Wollflocken von Büschen oder Stacheldrahtzäunen sammelten«, erzählte Hagmeier. Die Wollfasern wurden gewaschen und zu Fäustlingen »verstrickt« oder als Heilmittel gegen Ohrenschmerzen verwendet. Autorin Iris Other las ihre einfühlsame Geschichte »Das Hochzeitsfoto«, in der eine ältere Frau auf die glücklichen und bangen Stunden ihrer Ehe zurückblickt. Nicole Iberra trug Ausschnitte ihres unter dem Pseudonym Nicole Krieg veröffentlichten Romans »Rendezvous im Stocherkahn« vor, einer turbulenten Liebesgeschichte im Tübingen der 1990er-Jahre.
(GEA)

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Quiz-Runde für Erwachsene im Museum

Autor: SWP | 14.08.2012  -Ankündigung

Im Rahmen des Ferienprogramms für Erwachsene macht das FLE wieder eine Veranstaltung im Heimatmuseum Eningen. "Wo ist denn das?" heißt das diesjährige Motto. Dazu werden auf einer Leinwand markante Details Eninger Besonderheiten gezeigt, die erraten werden müssen.

 

"Wir haben im letzten Jahr mit so viel Spaß und auch mit so viel Erfolg unseren Eningen-Krimi szenisch gelesen, dass wir zusammen mit dem Heimat- und Geschichtsverein Eningen wieder das Erwachsenen-Ferienprogramm im Sommer 2012 gestalten wollten", so Iris Other, die sich mit ihrer Eninger Literatengruppe und Erika Schlotterbeck wieder um die Umsetzung der Veranstaltung kümmert.

 

"In der letzten Zeit haben wir eine Menge Fotos in Eningen gemacht und sind gespannt, ob die Eninger ihren Ort kennen". Auf die ersten drei Gewinner warten attraktive Preise und jeder Teilnehmer erhält einen Trostpreis. Da Erika Schlotterbeck Brezeln und Getränke anbieten möchte, wird um Anmeldung gebeten, Telefon: (07121) 8 73 27.

 

Der Termin im Heimatmuseum Eningen ist am Samstag, 25. August, 19 Uhr.



link zur Presse

http://www.swp.de/reutlingen/lokales/reutlingen/Quiz-Runde-fuer-Erwachsene-im-Museum;art5674,1591703

NACH DER VERANSTALTUNG:

 

http://www.swp.de/reutlingen/lokales/reutlingen/Pfarrer-Aerzte-Bierbrauer-oder-etwa-doch-Nachtwaechter;art5674,1608587 

 



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LITERATUR + MEDIEN

 

DONNERSTAG, 13. OKTOBER 2011 – REUTLINGER GENERAL-ANZEIGER

 

Zum Gruseln und Schmunzeln

 

»19 merkwürdige Geschichten« sind lebendig erzählte Miniaturen,
sie kommen ohne Umschweife auf den Punkt, nehmen meist eine überraschende Wendung und enden nicht selten tödlich. Ein Ehestreit wird da schon mal mit Gift »beigelegt«, eine unliebsame Nachbarin im Fluss »entsorgt« und auch unter der Narrenmaske lauert der Tod. Im Gruseln schwingt dabei ein Schmunzeln mit, es ist immer ein Schuss Krimi-Parodie dabei. Auch die Erotik-Literatur parodiert die Autorin mit überraschender Pointe. Andere Geschichten greifen Alltagsmotive auf. Die Obsession für ein Kunstwerk mündet in eine große Freundschaft; die Begeisterung für ein einsames Haus auf der Alb entpuppt sich als Horror-Szenario – »Psycho« lässt grüßen!

 

Alles in allem ein vergnüglicher Lesestoff, der lediglich eine Portion Sinn für schwarzen Humor voraussetzt.  (akr)

Iris Other: 19 merkwürdige Geschichten, 92 Seiten, 8,45 Euro,
zu beziehen über iris_other@gmx.de

oder in den Buchläden der Umgebung

 

link zur Presse

Reutlinger Nachrichten

Artikel zu Iris Other mit ihren „19 merkwürdigen Geschichten“

http://www.swp.de/reutlingen/lokales/reutlingen/19-Geschichten;art5674,1138571

 

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15.08.2011 -GEA Zeitungs-Bericht

Lesung - Das Autorinnen-Quartett Forum Literata stellte im Heimatmuseum seinen Debüt-Krimi »Septemberrot« vor

Mord und Eifersucht im alten Eningen

ENINGEN. Was war er nicht für ein Pfundskerl gewesen, der Siggi Brauer, ein Frauenschwarm mit gut gehender Flaschnerei - jetzt liegt er am Drackenberg mit klaffendem Schädel. Und ganz Eningen fragt sich: Wer war's? Die Christa, die ihm Augen machte und bei ihm abblitzte? Der Manne, ihr ewig eifersüchtiger Gatte? Oder das geistig zurückgebliebene Kurtle, das oben am Waldrand nach einer entlaufenen Kuh suchte?

»Wer war der Mörder?«, fragten sich auch die dreißig Besucher am Samstagabend im Eninger Heimatmuseum, wo das Autorinnen-Quartett Forum Literata seinen Eningen-Krimi »Septemberrot« vorstellte. Iris Other, Rita Mater, Brigitte M. Hagmeier und Nicole Iberra hatten das alte Eningen zum Schauplatz des Verbrechens erkoren. Der Saal im Heimatmuseum mit all seinen alten Erntegeräten erwies sich dabei als stimmige Kulisse, denn die Geschichte ist in den 1950er- und 60er-Jahren angesiedelt.

Um die dörfliche Atmosphäre perfekt zu machen, tischte Ewald Schlotterbeck vom Heimatmuseum mit seiner Frau Erika ein deftiges schwäbisches Vesper auf. Ohnehin hatte Schlotterbeck die Sache erst ins Rollen gebracht mit seiner Anregung, es müsse doch endlich auch mal einen Eningen-Krimi geben.

Locker und mit einer Prise Schauspielerei ließen die Autorinnen die Figuren bei der Lesung lebendig werden; die verhinderte Nicole Iberra wurde dabei von Bärbel Dupski vertreten. Besonders plastisch geriet Dorftratschtante Käthe Moll, gelesen von Rita Mater. Aber auch der liebenswert trottelige Kurt, den Iris Other verkörperte, hatte seine Lacher.

Bekannte Namen und Orte

Das im Eigenverlag produzierte Büchlein entwickelt auf knapp 90 Seiten ein anschauliches Beziehungsgeflecht des alten Eningen. Immer wieder tauchen bekannte Orte und Personen auf: Die »Brunnen«-Wirtschaft ist unschwer als »Bären« zu erkennen; auch bei einer »Zimmerei Gustafson« und einem großen Sägewerk klingelt's bei Ortskundigen. Zwischendurch streifen die örtlichen Kunstheroen Paul Jauch und HAP Grieshaber durch die Szenerie; Ersterer beim Landschaftsmalen, der Zweite als Ziel jugendlicher Streiche. Und den Polizeibericht las man natürlich im »Generaler«.

Als geschickten Schachzug hat das Autorinnen-Quartett die Geschichte auf autobiografische Skizzen verteilt. So stellen die Personen sich selbst vor und kommentieren aus ihrer Sicht das Geschehen. Die Perspektive springt hin und her, der Blick auf die Handlung wird facettenreich. Und er wirkt authentisch, weil die Schreiberinnen den Tonfall der Figuren glaubhaft treffen: den selbstbewussten Strahlemann Siggi, den depressiven Verlierer Manne, die kapriziöse Käthe Moll - und natürlich den stammelnden, geistig zurückgebliebenen Kurt.

Allerdings halten die Autorinnen das Prinzip nicht durch; irgendwann sehen sie sich gezwungen, erklärende Einschübe zu ergänzen. Ein Schönheitsfehler, der aber hilft, die Geschichte kompakt zu halten: eine Krimi-Skizze im Dorf-Milieu, erzählt in autobiografischen Schlaglichtern. Das hat Charme, und es regte die dreißig Besucher zum Miträtseln an.


Wer selber rätseln will, hat bei einer weiteren Lesung im Heimatmuseum am 8. Oktober (19.30 Uhr) die Chance. Oder er besorgt sich das Buch für 7,80 Euro in der Eninger Buchhandlung Litera oder dem Schreibwarengeschäft Greve. (GEA)



zum Eningen Krimi SeptemberRot

in Zusammenarbeit mit dem Forum LIterata Eningen

link zur Presse

Reutlinger Nachrichten

http://www.swp.de/reutlingen/lokales/reutlingen/Lesung-Ein-Mord-in-Eningen;art5674,1071246

Lesung in Bad Urach 8. März 2012

http://www.swp.de/metzingen/lokales/ermstal/Lesung-in-der-Buchhandlung;art5662,1355188

 

General Anzeiger Reutlingen

http://www.gea.de/region+reutlingen/pfullingen+eningen+lichtenstein/mordgeschichte+mit+lokalkolorit.2138536.htm

 

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Reutlinger Nachrichten 16.Juni 2009

Radieschen mit Musik und Gedichten (Auszug)
Erstmals war der Eninger Jazz-Brunch auf der Eiferthöhe - Experiment gelungen

Eine Freiluftveranstaltung der besonderen Art: Die Musikschule Eningen servierte am Sonntag bei ihrem zweiten Jazz- und Kulturbrunch Musik, Literatur und jede Menge leckere Speisen.    KARIN LOBER

 
So lässt sichs aushalten: Jazz und leckere Speisen gabs beim sonntäglichen Brunch. Foto: Karin Lober

 

Eningen  Wer hätte gedacht: In Thomas Büttner schlummern ungeahnte Talente. Der Chef eines Zimmerei-Betriebes bewies beim zweiten Jazz- und Kulturbrunch der Eninger Musikschule, dass er auch richtig gut kochen kann. Büttner band sich vergangenen Sonntag nämlich in der Küche auf dem Ferienprogrammgelände "Eiferthöhe" die Schürze um, bruzzelte Rühreier und Würstchen, schnippelte Radieschen, machte Salate und kreierte zudem Suppen. "Alles aus frischen Zutaten", betonte der Küchenchef, dem lediglich sein ältester Sohn assistieren durfte. Ansonsten hatte aber auch noch Oliver Schmutz, dessen Partyservice diverse Fleischgerichte, Gratin, Reis, Spätzle und die Soßen beisteuerte, die Lizenz zum Betreten der Küche.
 
Neben den vielen Leckereien - das Angebot auf dem Buffet reichte von diversen Müslis über Putengeschnetzeltes bis hin zum Obstsalat - war natürlich auch für den kulturellen Genuss der rund 60 Besucher gesorgt: Für die musikalische Unterhaltung war die Jazzband der Eninger Musikschule zuständig. Die Musiker, die unter der Leitung von Thomas Horstmann agierten, wurden bei einigen Stücken gesanglich von Nicole Iberra begleitet.
 

Iberra steuerte aber auch, wie auch Brigitte Hagmeier und Iris Other, verschiedene literarische Texte und Gedichte bei. Zudem gabs eine Lesung der schwäbischen Art, die von Otto Astfalk gestaltet wurde...>>>
 
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Texte fehlen

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Gäubote Herrenberg  21.Januar 2004

 

Text folgt

 

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Volkshochschule Wendlingen am Neckar 
(Text aus dem VHS Programm-Heft 20003/2004)

Oktober 2003

Vorträge:

Von der Liebe und von anderen Dingen

Lesung in Lyrik und Prosa

 

Walter Jos und Iris Other

  Was sich die Autorin und der Autor da zusammengereimt haben von der Welt an Erfahrungen, Gedachten, und Vorgestellten, haben sie der Ordnung halber in verschiedene Schubladen einsortiert, die da heißen „Von der Liebe und von anderen Dingen“, „Das Lächeln der Engel“, „Vom Reisen“, „Glühende Lust“, „Albtraum“ und „Wenn du mich liebst“.

Überall gibt es natürlich auch thematische Überschneidungen, und so sind manche in den Engelsgedichten beschriebene Engelwesen durchaus von dieser Welt. Manche Geschichten; und vor allem die erotischen Geschichten, haben in ihrem Verlauf eine Wendung, die den Zuhörer von seiner gedachten Fährte in eine andere Richtung führt.

  Iris Other lebt in Reutlingen und schreibt seit 12 Jahren Prosa, vorwiedend Krimi-Kurzgeschichten, u.a. für eine Reutlinger Zeitung. Sie ist Mitautorin eines Drehbuchs für die Mundartbühne der Herrenmühle bei Adelberg

Walter Jos. wohnhaft in Reutlingen, schreibt seit 20 Jahren Gedichte und verarbeitet dabei eigene Erfahrungen und Betrachtungen lyrisch.

  Das Ganze wird musikalisch umrahmt von Lulu Klein. Die junge Musikerin wird mit ihrem Saxofon- und Klarinettenspiel, begleitet von Akkustik-Gitarre, aus jeweils verschiedenen Sparten nicht nur musikalisches Beiwerk sein. Ihre Darbietung hat ihren eigenen Wert.

Freitag, 10.10.03, 19.30 Uhr

Lauterschule, L 01             Eintritt  € 7,00 – Abendkasse

 

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Reutlinger General-Anzeiger 28.März2003  (Auszug)

 

Nichts ist wie es scheint

Freie Autoren lesen Texte mit Überraschungs-Effekt

 

  Und erstens kommt es anders, und zweitens als man denkt. Von dieser Weisheit profitierten die Texte, die sechs Reutlinger Autoren am Mittwochabend in der Weinhandlung Gallier zum Besten gaben. Zwischen Kisten edlen Rotweins verwandelte sich die naive Drogistin zur Kaltblütigen Giftmischerin, aus Menschen wurden Mäuse, und ein mittelalterliches Kloster bekam Besuch von einem Punker. Den Zuhörern gefiel das Spiel mit Genres, Pointen und überraschenden Wendungen so gut, dass sie die Akteure erst nach mehreren Zugaben in die laue Frühlingsnacht entließen.. >>

>>>Mit Lili Horn teilt ihre Kollegin Iris Other das Faible für tierische Fantasien und den Blick für das Kuriose im Alltag. Ihre schockierend unverblümte Geschichte vom schnellen Sex im Blumenbeet krempelt sich vom Schluss her total um,als klar wird, dass alle Akteure Katzen sind…. >>ak

 

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Schwäb.Tagblatt Tübingen 27. August 2001  (Auszug)

 

Literarische Sommernacht beim Kirchentellinsfurter Martinshaus

 

>>(….)Dringend notwendig sind allerdings gute Geschichten und ein Publikum, das den Vorlesern gespannt zuhören. Die beiden(….) Zutaten hatte am Freitagabend die Grün-Alternative Liste(GAL) für ihren Vorleseabend beim Martinshaus zusammengebracht.

Etwa 30 Zuhörer/innen waren zum Altenheim in der Kirchfeldstraße gekommen, um sich von den vier Vorleser(inne)n zwei Stunden lang unterhalten zu lassen.

  Heiderose Zeeb hatte Siegfried Lenz’ „Masurische Geschichten“ mitgebracht, Paul Jansen las aus Milan Kuneras „Identität“, Iris Other trug ihre selbstgeschriebene Geschichte „Die Skulptur“ vor und von Ralf Heinze gab es eine Episode aus Martin Suters „Small World“ zu hören. (….)>>jek